Schutz vor Einbrechern

So sichern Sie Ihr Zuhause ab

16. Oktober 2018

Nicht nur in der dunklen Jahreszeit besteht erhöhtes Einbruchsrisiko. Auch eine längere Abwesenheit lockt Diebe an. Deshalb ist es wichtig, die Schwachstellen Ihres Zuhauses zu kennen und Vorkehrungen zum Schutz vor Einbrechern zu treffen.

Wie Sie Einbrüche verhindern können

Nach einem Einbruch ist der emotionale Schaden oft ebenso schwerwiegend wie der materielle Verlust. Die Betroffenen fühlen sich häufig in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher. Um den Schutz Ihres Zuhauses zu verbessern, reichen bereits einfache einbruchshemmende Vorkehrungen. So lässt sich beispielsweise das Risiko von Einbrüchen verringern, indem Sie vor Ihrer Abwesenheit alle gekippten Fenster schließen. Zusätzlichen Schutz erhalten Sie durch Sicherungstechnik für Schwachstellen wie Fenster und Türen oder durch eine Alarmanlage.

So schützen Sie Ihre Wertsachen

  • Verriegeln Sie das Türschloss der Wohnungstür immer doppelt. Einbruchhemmende Türschlösser bieten zusätzlichen Schutz.
  • Querriegel- oder Zusatzschlösser mit Sperrbügel an Türen erhöhen die Einbruchssicherheit.
  • Schließen Sie beim Verlassen von Wohnung oder Haus immer die Terrassentür sowie alle Fenster. Letztere sollten Sie auch nicht gekippt lassen, denn das kommt einer Einladung für Einbrecher gleich.
  • Mechanische Sicherheitseinrichtungen für Fenster und Terrassentüren können das Aufhebeln durch Einbrecher verhindern.
  • Außenlampen mit Bewegungsmeldern sichern abends die Seiten- und Hintereingänge. Denn das Licht schreckt potenzielle Diebe ab.
  • Einbruchmeldeanlagen überraschen und erschrecken Langfinger. Die Geräusche erzeugen Aufmerksamkeit und erhöhen die Entdeckungsgefahr.
  • Leitern oder Mülltonnen sollten nicht frei zugänglich sein, da sie als Einstiegshilfen dienen können.
  • Dachluken sowie Kellertüren und Kellerfenster sind ebenfalls beliebte Einstiegsmöglichkeiten. Sie sollten daher immer gut verriegelt und zusätzlich gesichert sein.
  • Steuern Sie Licht und Rollläden während einer längeren Abwesenheit mithilfe von Zeitschaltuhren. So entsteht der Eindruck, dass jemand zu Hause ist.
  • Tagsüber sollten die Rollläden allerdings nie herunterfahren, sonst entsteht der Eindruck, dass keiner zu Hause ist.
  • Wenn Sie verreisen, sollten Nachbarn oder Freunde Ihren Briefkasten regelmäßig leeren. So wird von außen nicht sichtbar, dass niemand da ist.
  • Verwahren Sie Wertsachen wie Schmuck in einem Schließfach bei Ihrer Bank. Dort sind auch wichtige Dokumente geschützt.

 

Hausratversicherung deckt Einbruchsschäden ab

Eine Hausratversicherung schreckt zwar keine Kriminellen ab, greift aber in der Regel bei Einbrüchen mit Diebstahl. Auch bei Schäden durch Feuer, Hagel, Rohrbruch oder Hotelzimmer-Diebstahl tritt der Versicherungsschutz in Kraft. Es besteht zudem die Möglichkeit, Diebstähle aus Fahrzeugen mitzuversichern. Dabei ersetzt die Versicherung den Neuwert der gestohlenen Gegenstände. Je nach Vertrag gilt der Schutz auch bei Vandalismusschäden.

Wichtig: In manchen Einbruchsfällen zahlt die Versicherung nicht – zum Beispiel, wenn das Fenster während der Abwesenheit gekippt war. Als Nachweis für den Versicherer im Falle eines Einbruchdiebstahls sollten Sie am besten Bilder oder Kaufbelege Ihrer Wertgegenstände aufbewahren.

Hinweis auf Beratung: Dieser Artikel gibt nur Anregungen sowie kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine persönliche Beratung durch einen Berater bei Ihrer Bank, Ihren Versicherer oder die für diese Themen zuständigen Ämter nicht ersetzen.

Mehr Informationen zur Hausratversicherung erhalten Sie bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank vor Ort.

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