Kfz-Versicherung wechseln: So geht's!

Die wichtigsten Informationen rund um den Versicherungswechsel

4. Oktober 2019

Unfälle im Straßenverkehr können schnell teuer werden. Eine zuverlässige Kfz-Versicherung sichert Sie im Schadensfall ab und schützt Sie vor hohen Kosten. Wer mit seinen aktuellen Konditionen nicht zufrieden ist, sollte zum diesjährigen Stichtag seine Kfz-Versicherung wechseln.

Wann ist ein Wechsel möglich?

Ihre Kfz-Versicherung können Sie zum Ende jedes Versicherungsjahres kündigen. Dieses stimmt in der Regel mit dem Kalenderjahr überein, sodass ein Versicherungswechsel zum Jahresende möglich ist. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Sie Ihre Kündigung fristgerecht einreichen. In den meisten Fällen endet die Frist am 30. November. Dies ist der Stichtag, an dem die Kündigung nachweislich beim Versicherer vorliegen muss, um rechtskräftig zu sein. Entspricht die Kündigungsfrist nicht dem Ende des Kalenderjahres, müssen Sie die Vorgaben des jeweiligen Versicherers beachten.

Sonderkündigungsrecht bei der Kfz-Versicherung

Bei einem Fahrzeugwechsel, einer Neuzulassung oder einem Schadensfall können Sie vom außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch machen. Auch bei einer Beitragserhöhung ohne gleichzeitige Erhöhung des Leistungsumfangs haben Sie Anspruch auf das Sonderkündigungsrecht. Dieses beträgt vier Wochen. Es gilt auch nach dem 30. November, sofern Ihr Versicherer Sie erst danach über anstehende Änderungen informiert hat. Gehen Sie auf Nummer sicher, indem Sie frühzeitig die Kündigungsregelungen in Ihrem Vertrag überprüfen.

Teil- und Vollkaskoversicherung

Für einen umfassenden Versicherungsschutz schließen viele Autobesitzer zusätzlich zur gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflichtversicherung weitere Versicherungen ab. Vor allem, wenn sie sich durch langes Sparen oder mithilfe von Autokrediten endlich ihr Wunschauto anschaffen konnten. Eine Teilkasko hilft bei Schäden, für die sich kein Dritter haftbar machen lässt – zum Beispiel Unwetterschäden. Eine Vollkasko bietet noch mehr Vorteile. So greift sie unter bestimmten Voraussetzungen auch bei selbstverschuldeten Schäden und solchen, die durch Vandalismus oder Fahrerflucht entstanden sind. Wenn Sie Ihre Kfz-Versicherung wechseln, sollten Sie berücksichtigen, welche der angebotenen Versicherungszusatzleistungen für Sie sinnvoll sein könnten.

Zusatzleistungen für Ihre Kfz-Versicherung

Ob Pannen oder Unfälle: In einer Notlage wünschen sich Autofahrer schnelle Unterstützung. Ein Schutzbrief kann da sehr nützlich sein. Denn dieser beinhaltet oftmals Leistungen wie Pannen- und Unfallhilfe, Reparaturdienste oder auch Krankenrücktransporte. Bei selbstverursachten Unfällen schützt Sie ein Rabattschutz in der Police vor der Rückstufung in eine niedrigere Schadenfreiheitsklasse. Die Fahrerschutzversicherung greift bei selbst- oder mitverschuldeten Unfällen und beinhaltet Leistungen wie Schmerzensgeld und eine Kompensation für Verdienstausfall.

Hinweis auf Beratung: Dieser Artikel gibt nur Anregungen sowie kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine persönliche Beratung durch einen Berater bei Ihrer Bank, Ihren Versicherer oder die für diese Themen zuständigen Ämter nicht ersetzen.

Informationen zur Kfz-Versicherung erhalten Sie bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank vor Ort.

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