Falschgeld erkennen

Das "Fühlen-Sehen-Kippen"-Prinzip

8. März 2017

Falsche Scheine sehen echten Banknoten auf den ersten Blick oft sehr ähnlich. Echte Banknoten zeichnen sich jedoch durch eine Vielzahl von Sicherheitsmerkmalen aus. Durch die Beachtung dieser Merkmale können Sie ohne Verwendung besonderer Hilfsmittel feststellen, ob die Scheine echt sind.

Falschgeld am Papier erkennen

Fälschungen echter Banknoten lassen sich oft schon am verwendeten Papier erkennen. Echte Banknoten bestehen aus Baumwolle und sind daher fester und griffiger als falsche Scheine. Außerdem sind sie mit mehreren Sicherheitsmerkmalen versehen. Bei der Echtheitsprüfung sollten Sie daher nach dem Prinzip "Fühlen-Sehen-Kippen" vorgehen. Spezielle Drucktechniken helfen Ihnen dabei, die Banknoten zu identifizieren. So werden zum Beispiel die fünf Abkürzungen für die Europäische Zentralbank "BCE ECB EZB EKT EKP" von der Rückseite in das Papier gestanzt. Der Schriftzug ist etwas hervorgehoben und kann mit den Fingern ertastet werden.

Weitere Sicherheitsmerkmale

Auch visuelle Merkmale helfen Ihnen dabei, Falschgeld zu erkennen. Auf der Vorder- und Rückseite jeder Banknote sind das Wasserzeichen und der Sicherheitsfaden eingearbeitet, die erst im Gegenlicht sichtbar werden. Die erste Serie der Banknoten weißt zudem auf der Vorder- und Rückseite das Durchsichtsregister auf, das im Gegenlicht die vollständige Wertzahl bildet. Beim Kippen jeder Banknote können Sie auf der Vorderseite rechts auch das Hologramm sehen. Die zweite Serie der Banknoten, die sogenannte Europa-Serie, trägt auf der Vorderseite die Smaragdzahl und auf der Rückseite den Glanzstreifen. Beides wird ebenfalls durch das Kippen des Scheins sichtbar. Auf jeder Banknote sind zudem auch unterschiedliche Druckreliefs zu sehen.

Meldepflicht für Falschgeld

Da sie häufiger in Umlauf sind als andere Scheine, werden 20- und 50-Euro-Scheine auch am häufigsten gefälscht. Sollten Sie Zweifel an der Echtheit von Banknoten haben, können Sie sich auch an Ihre Hausbank wenden. Im Falle einer eindeutigen Fälschung müssen Sie das Geld an die Polizei übergeben. Der Gegenwert wird dann nicht erstattet. Bei Falschgeld greift die Meldepflicht. Verdächtige Banknoten müssen der Deutschen Bundesbank gemeldet werden. Bei einem Verstoß machen Sie sich unter Umständen strafbar.

Hinweis auf Beratung: Dieser Artikel gibt nur kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine persönliche Beratung durch die für diese Themen zuständigen Behörden oder einen Berater bei Ihrer Bank nicht ersetzen.

Die Volksbanken Raiffeisenbanken helfen Ihnen gerne weiter.

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