Falschgeld erkennen

So unterscheiden Sie Original von Fälschung

29. Mai 2018

Falsche Scheine wirken auf den ersten Blick oft wie echte Banknoten. Zudem haben die wenigsten Privatpersonen Geräte zum Erkennen von Blüten zu Hause. Doch anhand verschiedener Sicherheitsmerkmale können Sie auch ohne Hilfsmittel Falschgeld identifizieren.

Verschiedene Merkmale entlarven eine Fälschung

Echte Banknoten zeichnen sich durch mehrere Sicherheitsmerkmale aus. Fälscher berücksichtigen bei der Herstellung von Blüten im Regelfall nicht alle diese Eigenschaften. Für die Echtheitsprüfung empfiehlt die Deutsche Bundesbank deshalb die Prinzipien "Fühlen, Sehen, Kippen", um mehrere Merkmale zu erkennen.

Das Prinzip Fühlen

Fälschungen verraten sich oft schon durch das verwendete Papier: Echte Scheine bestehen aus Baumwolle und fühlen sich daher fester und griffiger als nachgemachte Exemplare an. Zudem helfen die bei der Herstellung echter Banknoten eingesetzten Drucktechniken dabei, Originale zu erfühlen. Auf der Rückseite eingestanzt sind zum Beispiel die fünf Abkürzungen für die Europäische Zentralbank "BCE ECB EZB EKT EKP". Der Schriftzug ist etwas hervorgehoben und lässt sich mit den Fingern ertasten.

Das Prinzip Sehen

Auch anhand visueller Merkmale entlarven Sie Falschgeld. Auf echten Banknoten befinden sich ein Wasserzeichen und ein Sicherheitsfaden. Die erste Serie der Euro-Banknoten verfügt außerdem über ein sogenanntes Durchsichtsregister. Dieses besteht aus unvollständigen Mustern auf der Vorder- und Rückseite. Erst wenn Sie den Geldschein gegen das Licht halten, bildet sich daraus der vollständige Zahlenwert.

Das Prinzip Kippen

Beim Kippen jeder Banknote können Sie auf der Vorderseite rechts ein Hologramm erkennen. Die zweite Serie der Banknoten, die "Europa-Serie", trägt auf der Vorderseite die sogenannte Smaragdzahl, die Ihre Farbe je nach Lichteinfall ändert.

Meldepflicht für Falschgeld

Am häufigsten sind 20- und 50-Euro-Scheine im Umlauf. Aus diesem Grund gibt es davon besonders viele Plagiate. Wenn Sie bei einer Banknote nicht sicher sind, ob es sich um eine Fälschung handelt, können Sie sich an Ihre Hausbank wenden. Bei einer eindeutigen Fälschung müssen Sie das Geld an die Polizei übergeben. Für den Gegenwert erhalten Sie keine Erstattung. Zudem gibt es für Falschgeld eine Meldepflicht: Bei verdächtigen Banknoten müssen Sie die Deutsche Bundesbank informieren. Bei einem Verstoß machen Sie sich unter Umständen strafbar.

Hinweis auf Beratung: Dieser Artikel gibt nur kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine persönliche Beratung durch die für diese Themen zuständigen Behörden oder einen Berater bei Ihrer Bank nicht ersetzen.

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