Einzugsermächtigungslastschriftverfahren

Das Einzugsermächtigungslastschriftverfahren basiert auf der Nutzung der Kundenkennungen Kontonummer und Bankleitzahl. Der Zahlungspflichtige (Zahler) gibt dem Zahlungsempfänger eine schriftliche Erlaubnis (Ermächtigung), von seinem Girokonto Geldbeträge einzuziehen.

Das Lastschriftmandat ist die Einzugsermächtigung. Wenn der Zahlungspflichtige mit dem Lastschrifteinzug nicht einverstanden ist, kann er innerhalb einer Frist – zurzeit acht Wochen nach dem Rechnungsabschluss des Girokontos – widersprechen. Den Betrag erhält er dann wieder auf seinem Girokonto gutgeschrieben.

Im Zuge der Umsetzung von SEPA wurde das Einzugsermächtigungslastschriftverfahren zum 1. Februar 2014 vom SEPA-Basis-Lastschriftverfahren abgelöst. Eine eingeschränkte Nutzung war im Rahmen einer Übergangsfrist noch bis zum 1. Februar 2016 möglich.