Falschgeld-Quote weiterhin niedrig

Weniger gefälschte Banknoten im ersten Halbjahr 2017

14. August 2017

Die Falschgeld-Quote bleibt laut Europäischer Zentralbank (EZB) in der ersten Jahreshälfte 2017 weiterhin niedrig. Rund 331.000 gefälschte Eurobanknoten wurden aus dem Verkehr gezogen. Gleichzeitig ist die Geldmenge gestiegen.

Zwanzig- und Fünfzigeuroscheine beliebt bei Fälschern

Nach wie vor ist die Wahrscheinlichkeit relativ gering, an Falschgeld zu geraten. Zurzeit sind 20 Milliarden echte Eurobanknoten mit einem Wert von 1,1 Billionen Euro im Umlauf. Über 95 Prozent der 331.000 sichergestellten Falschnoten stammen aus Euroländern. In der zweiten Jahreshälfte 2016 waren es noch 353.000. Die Fälscher konzentrieren sich auf Zwanzig- und Fünfzigeuroscheine: 36,9 beziehungsweise 47,6 Prozent des sichergestellten Falschgeldes bestehen aus diesen Stückelungen. In Deutschland sind von Januar bis Juni 2017 insgesamt 39.700 falsche Eurogeldscheine sichergestellt worden.

Falschgeld einfach erkennen

Die Echtheit von Eurobanknoten lässt sich mit dem einfachen Prinzip "Fühlen-Sehen-Kippen" überprüfen. Wenn Sie eine Banknote gegen das Licht halten, sehen Sie das Porträt-Fenster und -Wasserzeichen. Die Eurogeldscheine haben eine festgelegte Oberflächenstruktur, die sich ertasten lässt. Auch durch Kippen des Euroscheines werden bestimmte Merkmale sichtbar. Erscheint Ihnen eine Banknote verdächtigt, vergleichen Sie diese direkt mit einem echten Geldschein. Sie können hierfür Bargeld aus Bankautomaten heranziehen, da die Falschgeld-Quote sehr gering ausfällt. Falls sich Ihr Verdacht erhärtet, sollten Sie die Polizei kontaktieren.

Neue Banknoten für mehr Sicherheit

Seit dem 4. April 2017 ist die aktuelle 50-Eurobanknote mit neuen Sicherheitsmerkmalen im Umlauf. Auch die Stückelungen 5, 10 und 20 Euro sind bereits in diesem Standard umgesetzt. Zukünftig sollen noch die Hundert- und Zweihunderteuroscheine folgen.

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